Die 1. Jahrestagung der Bayerischen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie, die vom 29.9. bis zum 30.9.2007 im München stattfand, war eine wissenschaftlich fundierte Veranstaltung mit vielen interessanten Schwerpunktthemen. Über 40 Referenten aus dem In- und Ausland, waren nach München gekommen, um über die neuesten Aspekte der ästhetischen Chirurgie zu diskutieren.

Vortrag zum Thema Schönheitschirurgie. In seiner Begrüßungsrede hob der Präsident der Gesellschaft Dr. med. Matthias Wagner die Bedeutung der Risikominimierung bei ästhetischen Eingriffen hervor. „Neben einer Reihe von Faktoren wie Strukturqualität, Eingriffsart und Können des Operateurs ist dabei natürlich auch eine hervorragende Fortbildung unabdingbar. Ein zentrales Anliegen für die Zukunft der ästhetischen Chirurgie muss die Entwicklung ethischer Standards sein, um im Einzelfall verantwortungsbewusste, prinzipienstrenge Entscheidungen treffen zu können.Tagung der Spezialisten für die Haartransplantation. Nur durch umfassende Qualitätssicherung kann in Deutschland eine seriöse ästhetische Chirurgie angeboten werden. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird sich in der Zukunft eine Anti-Aging-Chirurgie etablieren, die sich nicht nur auf Hüft- und Knieoperationen beschränkt, sondern auch das äußere Erscheinungsbild mit einbezieht. Die Zielsetzung wird sich dabei weniger am Thema Schönheit orientieren. So wie Arthrosechirurgie, Hochdruck- oder Diabetestherapie ist auch die Anti-Aging-Chirurgie ein Mittel zur Verbesserung der Lebensqualität und Integrationsfähigkeit.“

Prof. Mang, als Ehrenmitglied der Gesellschaft, hielt ebenfalls eine Begrüßungsrede Der Abend klang auf dem Münchner Oktoberfest aus, wo bei bester Stimmung auch andere Themen zur Sprache kommen konnten.

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