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Video4 Die Münchner Klink für ästhetische Chirurgie bei RTL. Ausstrahlung Dezember 2009.

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30 Minuten Deutschland

Video3 Die Münchner Klink für ästhetische Chirurgie bei 30 Minuten Deutschland. Ausstrahlung Juli 2009.

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RTL - Punkt 12

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Video1 Die Münchner Klink für ästhetische Chirurgie bei Pro Sieben - Reportage

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Weichzeichner

2007-02-12 16:23

Neue, sanfte Methoden der Schönheitschirurgie versprechen faltenfreie Haut, ohne dass Sie sich unters Messer legen müssen.

Vom Faltenbügeleisen bis zur Mikromassage -nicht nur Anti-Aging-Cremes, sondern auch unzählige technische Geräte versprechen ein strahlendjunges Aussehen. Wenn Heimanwendungen z.B. mit der »Wellbox« (Foto links) zur Faltenbehandlung nicht mehr ausreichen, schlägt die Stunde medizinischer Lösungen. Das klassische Lifting spielt dabei eine immer geringere Rolle. Wir zeigen Ihnen die neuen, weniger einschneidenden Behandlungsmethoden.
THERMAGE Soforteffekt mit hochfrequenten Radiowellen.

Das Gesicht sieht aus wie eine Landkarte, nachdem der Arzt ein Folienraster ähnlich einem Klebe-Tattoo auf die Haut gepaust hat. Es ist eine Art Navigationshilfe, die ihm die flächendeckende Behandlung erleichtert. Punkt für Punkt setzt er das 1,5 Quadratzentimeter große Handstück, den ThermaTip, auf dem Gesicht auf. Auf Fingerdruck schickt es hochfrequente elektromagnetische Wellen bis zu fünf Millimeter tief in die Lederhaut und ins Fettgewebe. Die gleichmäßige Erwärmung fuhrt dazu, dass die Kollagenproduktion angeregt und die Bindegewebsfasern verkürzt werden. »Dieser Effekt bewirkt eine echte Gewebestraffung, das Gesicht wird sozusagen von innen heraus geliftet«, erklärt Dr. Dr. Albert Osterhaus, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie aus Osnabrück. Gleichzeitig kann eine Fettschmelze (Lipolyse) erzielt werden, die die durch Gewebeerschlaffung entstandenen Hänge-bäckchen strafft und die Mundwinkel anhebt. Jeder Zentimeter der Haut wird mindestens dreimal behandelt, tiefere Falten wie im Nasolabialbereich oder stärker erschlaffte Areale bis zu siebenmal. Das Handstück verfügt über eine bestimmte Anzahl von Schüssen, dann ist es verbraucht. Nach der Schussanzahl richtet sich übrigens auch der Preis. Für das gesamte Gesicht sind immerhin 600 bis 900 Schüsse erforderlich. Während der einstündigen Anwendung wird die Hautoberfläche ständig gekühlt, um sie vor Verbrennungen zu schützen. Dadurch verspürt man lediglich einen leichten Wärmeimpuls. Hinterher ist das Gesicht allenfalls leicht gerötet. Die Rötungen klingen nach wenigen Stunden ab und man ist wieder gesellschaftsfähig. Ein Frischeeffekt ist sofort nach dem Eingriff sichtbar. Allerdings dauert es etwa zwei bis sechs Monate, bis sich die Hautstruktur durch die vermehrte Kollagenproduktion nachhaltig verbessert hat. Langzeiterfahrungen liegen noch keine vor. In den USA, wo das Gerät seit über fünf Jahren im Einsatz ist, spricht man von einer Haltbarkeit von drei bis vier Jahren. Schlechter fallt das Ergebnis bei voroperiertem Gewebe aufgrund der vernarbten Strukturen aus. KOSTEN: komplettes Gesicht 2.000 bis 3.500 €, partiell ab 1.000 €. Weitere Infos und Ärztesuche unter www.thermage.de MESOGLOW Intensivbehandlung direkt am Ort des Geschehens
Die auch unter dem Namen Mesolift bekannte Therapie aus Frankreich wurde ursprünglich zur Schmerzbehandlung eingesetzt und schleust Wirkstoffe gezielt in die Haut. Mittlerweile kommt sie auch zur Verbesserung der Hautstruktur und Fältchenglättung im Gesicht, am Hals, am Dekolletee und Handrücken zum Einsatz. Mit der Meso-Gun, einer Art Injektionspistole, wird eine Mischung aus verschiedenen Wirksubstanzen unter die Haut gespritzt. Die 70 bis 80 Mini-Einstiche werden genau dort platziert, wo die meisten Gefäße sitzen und die Alterung oberflächlich sichtbar ist. Auf diese Weise muss der Wirkstoff den kürzest möglichen Weg in der Haut zurücklegen. »Das Ziel ist ein Dreifacheffekt, der aus mehr Ausstrahlung und einer langfristigen Verbesserung von Spannkraft und Feuchtigkeitsvermögen besteht«, erklärt Dr. Philippe Petit aus Bordeaux, Präsident der internationalen Gesellschaft für Mésothérapie. Ausschlaggebend für den Erfolg der Behandlung ist der Wirkstoffcocktail, den der Arzt für jeden Patienten individuell zusammenstellt. Als Basis dient ihm eine Injektionslösung aus Hyaluronsäure, die als idealer Hautbefeuchter gilt. Entsprechend dem Hautzustand reichert er sie mit Vitaminen, Proteinen, Aminosäuren, Silizium, Zink oder Selen an. Zusätzlich enthält der Mix ein Betäubungsmittel, das die Einstiche erträglich macht. »Um keine ungewollten Wechselwirkungen hervorzurufen, sollten allerdings nicht mehr als drei bis vier Inhaltsstoffe zugefügt werden«, erklärt der Münchner Dermatologe Dr. Stefan Duve vom Haut- und Laser-Zentrum. Inzwischen lassen sich auch Cellulite und Dehnungsstreifen mit der Meso-Gun und einer speziellen Wirkstoffkombination bekämpfen. Nach einem Meso-Eingriff kann die Haut für ein bis zwei Tage leicht gerötet sein und auch Schwellungen aufweisen. Doch schon nach der zweiten Behandlung sieht sie wesentlich frischer und glatter aus. Für ein optimales Ergebnis sind in der Regel drei 20-minütige Sitzungen im Abstand von mindestens 14 Tagen erforderlich. Damit es mehrere Jahre hält, empfiehlt sich jeweils nach sechs bis zwölf Monaten eine auffrischende Behandlung -doch auch hier liegt noch keine Langzeitstudie vor. Der Schwachpunkt der Methode liegt darin, dass man nicht vorhersehen kann, wie schnell sich die Substanzen abbauen, da das stark vom individuellen Lebensstil abhängig ist. Auf jeden Fall sollte man ein bis zwei Tage nach jeder Anwendung die Sonne meiden und die Haut mindestens eine Woche keiner extremen Wärme durch Sauna und Solarium aussetzen, weil diese den Abbau der Hyaluronsäure beschleunigt. KOSTEN: ca. 200 € pro Sitzung. Weitere Infos und Ärztesuche unter www.mesotherapie.org APTOSFÄDEN Neuer Halt für erschlafftes Gewebe.

 Mit Nadel und Faden arbeiten Mediziner, wenn so genannte Aptosfäden (abgeleitet von Ptosis, Erschlaffung) unter die Haut eingezogen werden. Sie werden auch »russische Fäden« genannt, nach dem Erfinder der Methode, dem Moskauer Dermatologen Dr. Marlen Sulamanidze. Verwendet wird ein sich nicht auflösendes Nahtmaterial, das in der Chirurgie schon seit vielen Jahren zum Wundverschluss benutzt wird. »Die Besonderheit der Aptosfäden ist, dass darin winzige, feine Widerhäkchen eingearbeitet sind. Sie ermöglichen dem Operateur eine exakte Positionierung der Fäden und eine feste Verankerung im Unterhautgewebe«, erklärt Dr. Birgit Wörle, Dermatologin in der Rosenparkklinik in Darmstadt. Über eine Kanüle werden mehrere Fäden in Form eines Netzes parallel zur Hautoberfläche in das erschlaffte Unterhautfettgewebe eingezogen und so gespannt, dass sich die Gesichtshaut darüber strafft und glättet. Unter örtlicher Betäubung spürt man nichts von der Prozedur. Dass sich das Gewebe erst innerhalb der folgenden Wochen festigt, ist durch die erst allmählich

»Unsere Einstellung hat sich geändert«


Wir sprachen mit Dr. Matthias Wagner, Leiter der Münchner Klinik für ästhetische Chirurgie über die aktuellen Behandlungstechniken. Glauben Sie an die sanften Trends in der Schönheitschirurgie?
Viele dieser Methoden werden sich bestimmt durchsetze Das entscheidende Kriterium ist nicht ob etwas gut oder schlecht ist, sondern ob es wirklich hilft. Welche Anwendungen halten Sie für die Besten?
Ich denke, die Thermage ist ein guter Ansatz. Sie funktioniert ähnlich wie eine Straffung mit Laser, allerdings ohne das Risiko, die oberste Hautschicht zu verletzen. Durch Hochfrequenzenergie, die in den tieferen Hautschichten wirkt, wird die Kollager struktur verbessert, Natürlich liegen bei solchen neuen Methoden keine Langzeitstudie vor und es kann sein, dass mit der Zeit mehr Nebenwirkungen bekannt werden.

Was halten Sie von Mesoglow?
Ich stehe dieser Technik eher kritisch gegenüber. Die Behandlung an sich mag nicht schlecht sein, jedoch sind mir die Ergebniss zu kurzfristig. Denn um ein dauerhaft faltenfreies Gesicht zu haben, muss alle paar Monat nachbehandelt werden.

Und wie steht es mit Aptosfäden?
Dazu muss man sagen, dass man immer einen Fremdkörper unter der Haut hat. Diese Kunststoff-Fäden mit kleinen Widerhaken kann man sich wie eine statische Aufhängung vorstellen. Die Stelle an der er angebracht wird, wird gestrafft. Jedoch senkt sich der Rest des Gesicht normal ab und so kann es zu sichtbaren Mimikverformungen kommen.

Wird der Gang zum Chirurgen durch diese sanften Methoden erleichtert?
Grundsätzlich gilt: Je invasiver ein Eingriff ist desto mehr Bedenkzeit nimmt sich der Patient. Deswegen wird oft gesagt, Botox sei die Einstiegsdroge zur Chirurgie. Aber auch unsere Einstellung hat sich geändert. Vor ein paar Jahren wäre niemand zur Kosmetikerin gegangen - heute tun das sogar Männer. Leider wurde auch unser Idealbild verfremdet. Es ist künstlich inszeniert und existiert in der realen Welt gar nicht.

Interview: Susanne Mayi
Celebrity 02/2007

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