Neuigkeiten aus der Klinik

tz Report: So lassen sich Männer verschönern

Neue tz-Serie berichtet in der Ausgabe 20./21. April 2013 über Schönheitschirurgie:

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Zu keiner Zeit PIP-Implantate

In unserer Klinik werden zu keiner Zeit PIP-Implantate verwendet.

Korrektur nach Auslandsoperation

Wir werden regelmäßig von TV-Sendern, Printmedien und auch Radio-Sendern um Mithilfe und Zusammenarbeit gebeten. Dabei geht es Weiterlesen …

Die Müncher Klinik im TV

Pro Sieben - Taff

Video6 Die Münchner Klink für ästhetische Chirurgie bei taff.

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Hallo Deutschland

Video5 Die Münchner Klink für ästhetische Chirurgie bei Hallo Deutschland.

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RTL - Punkt 12

Video2 Die Münchner Klink für ästhetische Chirurgie bei RTL - Punkt 12

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30 Minuten Deutschland

Video3 Die Münchner Klink für ästhetische Chirurgie bei 30 Minuten Deutschland. Ausstrahlung Juli 2009.

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Die verschiedenen Methoden der Fettabsaugung

Zum besseren Verständnis ist es erforderlich, kurz auf die Anatomie des subkutanen Fettgewebes einzugehen. In bestimmten Bereichen wie Oberschenkelaußenseite, Unterbauch oder Kniegelenksinnenseite finden sich eine oberflächliche und eine tiefe Schicht. Die tiefe Fettschicht ist die Schicht, die bei adipösen Menschen deutlich hypertrophiert. Diese tiefen Fettpolster sind auch geschlechtsspezifisch und interindividuell unterschiedlich ausgeprägt. Zunächst war man aus Gründen von entstehenden Konturirregularitäten bemüht, nur in der tiefen Fettschicht, d.h. dem Reservefettpolster, abzusaugen.


Körperregionen mit naturgegeben schlafferer Hautsituation (z.B. proximale Oberschenkelinnenseite) kamen von vorneherein nicht für eine Fettabsaugung in Frage. Erst das Vordringen in eine oberflächennahe Zone erweiterte das Spektrum und die Regionen der Fettabsaugung erheblich. Es wurde damit nicht nur eine bessere Formgebung (daher der Begriff Liposkulptur), sondern auch eine bessere Hautretraktion ermöglicht und  auch Konturirregularitäten konnten besser vermieden werden.


Bei der Schönheitschirurgie mittels Tulip-System handelt es sich um eine Modifikation des Absaugvorgangs, bei der der für die Fettabsaugung erforderliche Unterdruck nicht mittels elektrischer Absaugpumpe, sondern mit Hilfe einer speziellen Spritze erzeugt wird. Der Absaugvorgang selbst sowie die erforderlichen Kanülen unterscheiden sich nicht wesentlich. Das System eignet sich besonders für Körperregionen, in denen nur geringe Volumina abgesaugt werden müssen (z.B. Kniegelenksinnenseiten, Kopfhalsbereich).


Als hauptsächliche Nachteile muss man vor allem den ständigen Spritzenwechsel sowie die wechselnden Druckgradienten während des Absaugvorganges berücksichtigen. Die postoperativen Ergebnisse und die Komplikationsraten unterscheiden sich bei den oben beschriebenen Methoden nicht. Anfang der 90er Jahre wurde ein neues Verfahren bei der Fettabsaugung eingeführt, das unter Zuhilfenahme von Ultraschallenergie die selektive Zerstörung von Fettgewebe ermöglichte (Ultraschallassistierte Liposuktion (UAL)).


Dabei wurde eine solide Titansonde zur Ultraschallapplikation verwendet, bei der die Fettzellen selektiv durch Expansion und Kompression von entstehenden kleinsten Gasblasen zerstört werden (Kavitation). In einem zweiten Schritt erfolgte dann die Absaugung des verflüssigten Fettes mit einer üblichen Absaugkanüle. Neuere Gerätegenerationen ermöglichen die Ultraschallapplikation und Absaugung in einem Arbeitsvorgang mithilfe von Titanhohlsonden und speziellen Kühleinrichtungen der Sonde. Bei der Anwendung von Ultraschall resultiert eine Gewebeerwärmung. Weiterhin ist für eine ausreichende Kavitation (s.o.) ein feuchtes Milieu erforderlich. Dies hat zur Folge, dass die Ultraschallfettabsaugung nur in Zusammenhang mit der Tumeszenztechnik angewendet werden darf.

 

Aus dem Gesagten lässt sich zwanglos das Hauptproblem der neuen Technik erklären: die thermische Energie, die zu möglichen Schäden des Gewebes, vornehmlich der Haut führen kann. Bei der Power assistierten Fettabsaugung (PAL) wird das Fettgewebe aus den bindegewebigen Strukturen durch Vor- und Rückwärtsbewegung (Vibration) der Absaugkanüle herausgelöst und anschließend abgesaugt. Die Methode führt zu einer geringeren Traumatisierung des Gewebes. Die Wasserstrahl assistierte Liposuktion (WAL) löst mit einem Hochdruckwasserstrahl das Fettgewebe aus dem Bindegewebe heraus. Ein fächerförmig austretender Flüssigkeitsstrahl zerlegt das Fettgewebe in absaugfähige Fragmente. Im gleichen Arbeitsgang werden Lösung und losgelöste Fettgewebspartikel über die Öffnungen der Kanüle direkt abgesaugt.